Ausbildungen
Ich kann, weil ich will, was ich muss.
Immanuel Kant
Integrative Therapie
Der integrative Ansatz verbindet tiefenpsychologische, klinische und sozialpsychologische Konzepte zu einem Entwurf.
Der Gründer H.G. Petzold beschreibt die Integrative Therapie folgender Maßen:
Ein besonderes Anliegen ist der Integrativen Therapie das Engagement für PatientInnen (Petzold 2006n), die aus intersubjektiver Grundhaltung und im Respekt vor der "Andersheit des Anderen" (Levinas) am Therapiegeschehen partnerschaftlich beteiligt sind, wie es die "Integrative Grundregel" für die Therapie verlangt, damit Risiken und Nebenwirkungen durch Therapie vermieden werden (Märtens, Petzold 2002; Petzold 2007e).
"Der Integrative Ansatz ist keine Kombination oder Aneinanderreihung therapeutischer Verfahren und Methoden, sondern er sucht in diesen nach spezifischen und allgemeinen Wirkmomenten und Konzepten, um auf dieser Grundlage eigenständige, schulenübergreifende Theoriekonzepte und Praxisstrategien zu entwickeln, in denen die besten Elemente der traditionellen Schulen - sich wechselseitig ergänzend - einbezogen sind und aus dieser Synergie eine neue, mehrperspektivische Sicht und ein neuer Weg der Behandlung entstehen kann: "Integrative Therapie" (Petzold 1965, 1974j, 1992a, Sieper, Orth, Schuch 2007).
Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT)
Start: Jänner 2022 in Wien bei IPTT – Institut für Psychotraumatherapie.
Hier wird besonders Wert darauf gelegt verschiedene Praxen zur Behandlung von Traumatisierungen zu vermitteln. Nachdem die Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen lange Zeit Schulen spezifisch ausgerichtet war und es immer wieder zu wenig Austausch zwischen den verschiedenen therapeutischen Schulen und Richtungen gab, greift heute immer mehr ein Therapiekonzept, das hilfreiche Vorgehensweisen aus verschiedenen psychotherapeutischen Ansätzen integriert (Wahlfreiheit für Konzepte). Diese zu integrierenden Konzepte (z. B. PITT, EMDR, EGO-STATE) fließen in die Fort- und Weiterbildung ein.
Der Lehrgang entspricht inhaltlich der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMFG). (Quelle:https://iptt.at/weiterbildung-spezielle-psychotraumatherapie-sptt-zertifiziertes-curriculum/)
Säuglings-Kinder- und Jugendlichentherapie (SKJ)
der ÖAS:
Start: in Planung beim ÖAS
Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien
1010 Wien, Eßlinggasse 17/2
Psychotherapie mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen erfordert eine besondere Qualifikation, die aufbauend auf die Psychotherapieausbildung in Form einer in sich geschlossenen Weiterbildung erworben werden soll.
Säuglinge, Kinder und Jugendliche....
... erleben in ihrem sozialen Kontext unterschiedlichste Bindungen, Beziehungsqualitäten und Lebensbedingungen. Der Kontext ist einerseits wesentlich für die Belastung und die Symptombildung und wird andererseits für die Überwindung des Belastenden und dessen Bearbeitung mit psychotherapeutischen Mitteln mit herangezogen.
Eine systemische Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen sieht daher vor, mit dem umgebenden Bezugssystem (Familie, Schule, Kindergarten, Wohnheim, etc.) bestmöglich zusammen zu arbeiten. (Quelle:https://www.oeas.at/fortbildung/kinder-u-jugendlichenpsychotherapie-online-curriculum.html)